Der Club of Rome

The Club of Rome

Kriege, Rohstoffknappheit, Überbevölkerung, Treibhauseffekt, die damit verbundenen Klimaveränderungen und nicht zuletzt Naturkatastrophen: Auch wenn uns diese Aufzählung mehr als nachdenklich stimmen sollte, leben wir in der westlichen Welt davon recht unberührt. Stattdessen kultivieren wir eine Verehrung des Wachstumsgedankens als Lösung für viele Probleme. Diesem Streben nach Wachstum entgegenzuwirken, war einer der Hauptgründe für die Gründung des Club of Rome. 1968 von dem FIAT-Manager Aurelio Peccei und dem OECD-Generaldirektor Alexander King in Rom ins Leben gerufen, gelang dem Club of Rome 1972 gleich mit seiner ersten Veröffentlichung „Die Grenzen des Wachstums”, eine neue Dimension des Denkens gegenüber dem Thema Wachstum anzustoßen. Die internationale Vereinigung von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik versucht seit dem immer wieder durch die Veröffentlichung von Berichten und der Unterstützung von Initiativen wie der DESERTEC-Foundation den globalen Gedankenaustausch hin zu einer lebenswerten und nachhaltigen Zukunft der Menschheit voranzutreiben.

Die Philosophie des CoR mit der Leitidee einer nachhaltigen Entwicklung ist dabei von drei Denkansätzen geprägt:

  • Eine globale Betrachtungsweise der komplexen Probleme einer Welt, in der die wechselseitigen Verflechtungen aller Nationen immer mehr zunehmen
  • Eine Betrachtung von Problemen, politischen Strategien und Optionen unter einer längerfristigen Perspektive, als es Regierungen im Normallfall möglich ist
  • Das Bestreben, ein tieferes Verständnis der Wechselwirkungen von Problemen zu entwickeln und alle beteiligten Wissenschaftsbereiche sowie gesellschaftliche Gruppen mit in die Überlegungen einzubeziehen.

Mehr Infos im Internet:

http://www.clubofrome.org/